Berlin, 15.03.2024. Durch das Grundgesetz ist der Staat verpflichtet, das Wohlergehen seiner Bürger zu sichern. So ergibt sich aus dem Sozialstaatsprinzip, basierend auf Artikel 20 Grundgesetz, eine Fürsorgepflicht für die Bürger. Eine Einmischung bis in den privaten Lebensbereich kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden.

Doch genau darauf zielen die neuesten Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG), einem Lieblingskind von Agrarminister Cem Özdemir, ab. Es wird zu einem beschränkten Verzehr von Fleisch und Wurst geraten. Solche Aussagen förderte der Steuerzahler übrigens allein im Jahr 2022 mit 3,8 Millionen Euro.

Dazu das Mitglied im AfD-Bundesvorstand, Dr. Christina Baum:

„Es ist eine Ungeheuerlichkeit, wie die Bundesregierung schon wieder versucht, schrittweise unser Leben über Vorschriften zu kontrollieren und zu bestimmen.

Jetzt wird das Vorhaben vorangetrieben, unseren Verbrauch von Fleisch und Wurst mit dem Argument des Kampfes gegen den Klimawandel zu beschränken. Dass einseitige Vorgaben zur Ernährung Menschen aber krankmachen können, interessiert die neuen regierungstreuen Mitglieder der DEG nicht. Sie erstellen ihre Leitlinien nicht mehr anhand von Gesundheitsaspekten, sondern aufgrund von ideologisch gesetzten Klimazielen.

Mit der Begründung eines so erzwungenen, gesenkten Verbrauchs von tierischen Lebensmitteln kann dann stetig auch die Tierhaltung zurückgefahren werden, um einem Großteil der Bauern ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Ernährungssicherheit weg, Energiesicherheit weg, Industrie weg – Willkommen in dem neuen Dritte-Welt-Land, ehemals genannt Deutschland.“


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