Als Bundestagsabgeordnete darf ich der Bundesregierung jeden
Monat vier Fragen stellen. Leider sind diese fast immer so nichtssagend wie die Antwort auf meine folgende Frage:
„Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, dass Windkraftanlagen durch Abrieb zu erhöhten PFAS-Werten in der Umwelt, insbesondere im Grundwasser, beitragen, und welche Maßnahmen plant sie zur Minimierung?“
Schließlich warnen Berichte vor schädlichen Abrieben von den Rotorenblättern, die Ewigkeitschemikalien wie PFAS freisetzen – siehe etwa: https://tkp.at/2025/12/10/schaeden-durch-pfas-ewige-chemikalien-im-wasser-und-von-windraedern/.
Die Antwort? „Die Bundesregierung hat keine gesicherten
Erkenntnisse über einen möglichen PFAS-Eintrag durch Abrieb. Schätzungen zum Abriebumfang variieren. Im Rahmen der REACH-Verordnung setzen wir uns für eine differenzierte Regulierung ein: PFAS ersetzen, wo es Alternativen gibt; sonst Ausnahmen und Übergangsfristen.“
Wieder mal eine Meisterleistung im Nichts-Sagen. Keine
Fakten, keine Pläne, nur vage „Regulierungen“ und „Maßnahmen“.
Sie werden die zusätzlichen negativen Seiten ihrer völlig sinnlosen Energieversorgungszerstörung nicht zugeben.
Augen zu und durch - das ist die Devise.
Schlimm finde ich nur, dass so viele auf allen Ebenen mitmachen. Das kann und werde ich nie verstehen.
