Gesellschaftspolitik

Ich gehörte wie viele Kinder meiner Generation zu denen, die die Karl May Bücher regelrecht „verschlungen“ haben. Es war unmöglich, das Buch abends zur Seite zu legen, so gebannt verfolgte ich die Geschichten von Winnetou und seinem Freund Old Shatterhand. 

Erst durch die Bücher von Karl May erfuhren wir etwas über die Lebensweise und die Kultur der Indianer und über das Unrecht, was man diesem Volk und seinen vielen verschiedenen Stämmen angetan hatte. Dieses Unrecht drang tief in unser Bewusstsein und wurde durch die Erzählungen lebendig.

Ich empfand großen Respekt und Hochachtung für die stolzen und tapferen Krieger und vor ihrem heroischen Kampf, der von vornherein so ungleich und aussichtslos war. Ihr Schicksal bewegte mich und stimmte mich nachdenklich und traurig zugleich.

Und nun kommt eine kleine Gruppe von politischen Extremisten daher und will uns Karl May verbieten ? Ihn gar aus unserem Gedächtnis vertreiben und nachfolgenden Generationen vorenthalten ? 

Irgendwann ist meine Geduld mit solchen durchgeknallten Typen mal am Ende und das Maß voll. Und dieser Zeitpunkt ist genau jetzt. 

Nach dem Verbot des N-Worts nun das Verbot des I-Worts

Auf ihrer krankhaften Suche nach vermeintlichen Ungerechtigkeiten, nach Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben sich kleine, unbedeutende Würstchen „woker“ Ideologen nun sogar das „I-Wort“ vorgenommen !

Ja, tatsächlich, ab sofort sollen wir nicht mal mehr öffentlich „Indianer“ sagen (dürfen).

Anlass dieser jüngsten Wokeness-Auswüchse ist die Buchveröffentlichung „Der junge Häuptling Winnetou“. Nachdem der Ravensburger Verlag nach etwas Kritik der politischen Extremisten sofort umgefallen ist – mein Gott, wie peinlich – trat die ARD gleich noch nach und bestätigte, dass auch sie die Filme von Winnetou nicht mehr zeigen werden. 

Und ich schrieb noch viel mehr dazu - bitte weiterlesen auf: https://beischneider.net/2022/08/30/mein-held-winnetou/

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