Im heutigen kurzen, aber hochbrisanten, Gesundheitsausschuss habe ich zwei entscheidende Anträge eingebracht. Zuerst Antrag 21/775: „Verbesserung der Maßnahmen zur Reduzierung von Risiken durch Fluorchinolon-Antibiotika und Stärkung der Hilfe für Betroffene“. Fluorchinolone retten Leben bei schweren Infektionen, verursachen aber verheerende sogenannte FQAD-Symptome – von bleierner Fatigue über Sehnenrisse bis zu Psychosen. Trotz EMA-Alarm fehlt Betroffenen bislang echte Unterstützung. Unser Antrag verlangt FQAD-Zentren an Unis, Forschungsförderung, Aufklärungskampagnen und Anerkennung als Krankheit. Bedauerlicherweise wurde er leider gegen unsere Stimmen einstimmig abgelehnt.
Doch der zweite Antrag (21/4283) liegt mir besonders am Herzen – er ist von allerhöchster Dringlichkeit: „KorrekturderCOVID-19-Impfstoffpolitik und Moratorium für mRNA-Impfstoffe“. Dieser Antrag fordert eine unmittelbare Neubewertung durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die Ständige Impfkommission (STIKO) sowie bis zum Abschluss die Zurückziehung aller mRNA-Impfstoffzulassungen. Unterstützt wird diese Forderung nach einem mRNA-Moratorium von über 3.000 Ärzten und Wissenschaftlern sowie 12.000 Unterzeichnern.
Der Anlass dieses Antrags sind beunruhigende Zahlen: Der PEI-Pharmakovigilanzbericht (Stand 31.12.2024) meldet über 350.000 Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen, davon mehr als 60.000 schwerwiegend; Sachsen hat erstmals drei impfbezogene Todesfälle anerkannt. Voran geht die Slowakei. Sie hat 2025 den Impfstoffkauf für eine Sicherheitsprüfung ausgesetzt.
Die Neubewertung muss aktuelle Erkenntnisse zu Fruchtbarkeit, Schwangerschaftskomplikationen, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen, Krebs, Morbidität/Mortalität und Spikeproteinen berücksichtigen, um die Bevölkerung vor potenziell tödlichen Risiken zu schützen, Vertrauen zu stärken und evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen.
Zu meiner großen Überraschung wurde meine Bitte um Anhörung einstimmig angenommen!
