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Wenn sie erzählen könnte…

Die Lenzeiche in Sichertshausen - Symbol der zeitlosen Schönheit unserer Natur

Bei einem meiner unzähligen Wahlkampfveranstaltungen, begleitet von meinem Freund und Gründungsmitglied der AfD in Main-Tauber, Peter Haag, hielten wir in Sichertshausen bei Niederstetten an.

Dort erhebt sich die majestätische Lenzeiche, eine bis zu ca. 400 Jahre alte Eiche mit einer beeindruckenden, 32 Meter breiten Krone, die frei in der Wiese steht und Wind sowie Wetter trotzt.

Seit kurzem darf diese Schönheit den Titel „Naturerbe Baum“ tragen. Dieser Anblick erfüllte mich mit tiefer Demut und Dankbarkeit für die Wunder und die Schönheit der Natur, die uns umgibt.

Der Name „Lenzeiche“ reicht weit zurück, erscheint in alten Karten und benennt sogar den „Lenzeichenweg“ durch den Wald.
Er stammt vermutlich aus Zeiten, als der Ort ein Treffpunkt für Frühlingsfeiern – Lenzfeiern – war, wo Menschen sich im Frühjahr versammelten, um das Erwachen der Natur zu feiern.

Seit Urzeiten besitzen Bäume eine mythische Bedeutung, die sich durch alle Religionen zieht.

In der nordischen Mythologie symbolisiert Yggdrasil als Weltenbaum das Universum, im Buddhismus erlangte Buddha unter einem Bodhibaum Erleuchtung, im Christentum steht der Baum des Lebens für ewiges Leben im Paradies.
Ähnlich verehren Hinduismus, alte ägyptische, chinesische und indigene Religionen Bäume als Brücken zwischen Himmel und Erde, Symbole der Unsterblichkeit und göttlicher Präsenz.

Diese universelle Verehrung berührt mich tief, da sie uns zeigt, wie Bäume, wie die Lenzeiche, unsere kollektive Seele widerspiegeln und uns zum Schutz geradezu verpflichten.

Haben Sie einen Lieblingsbaum in Ihrer Nähe, und welche Geschichte verbinden die Menschen in ihrer Umgebung damit?

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